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Journalistin & Moderatorin

About Me

Das Leben von Louisa Noack ist wie ein Fortsetzungsroman

Am 11. Februar 1984 lud das Wetter einen geradezu ein, sich an den Strand zu legen. Zumindest in der Karibik. In Bautzen lag zwei Zentimeter Schnee auf den Straßen, die Sonne schien den ganzen Tag lang nicht mal eine Stunde. Das war aber nicht schlimm. Denn an diesem Tag erblickte Louisa Noack das Neonlicht eines Kreißsaals der DDR. Bis zum Alter von 7 Jahren nutzte Louisa Zeitungen vor allem zum Ausstopfen nasser Schuhe. Dann entdeckte sie am elterlichen Frühstückstisch, dass man Zeitungen auch durchaus lesen kann. Angeregt von diesem Schlüsselerlebnis, gab sie wenige Jahre später ihre erste eigene Zeitung heraus.

„Powerzone“ – auf kariertem Papier am heimischen Kopierer vervielfältigt, gefüllt mit persönlichen Anekdoten, kleinen Geschichten und Rätseln – wurde leider nach wenigen Ausgaben eingestellt. Vielleicht lag es am Preis von 50 Pfennig. Von dieser Niederlage ließ Louisa sich nicht entmutigen. Schließlich schimpfte ihre Klassenlehrerin immer wieder, dass sie wohl irgendwann beim Radio und der Zeitung landen würde, wenn sie weiter so viel quasseln würde. Es dauerte nur wenige Jahre, bis sie es in das Team der Jugendredaktion der Sächsischen Zeitung in Görlitz geschafft hatte.

Ein paar gute Artikel später hatte sie auch schon die Leitung der Redaktion übernommen.
2004 schrieb sie für die Görlitzer Allgemeine und die Sächsische Zeitung. Dann zog es sie nach Leipzig. An der dortigen Universität studierte sie Geschichte, Journalistik und Linguistik, arbeitete bei der LVZ und mephisto 97.6. Ganz los kam sie von Görlitz aber nicht: Sie leitete beim SAEK Görlitz die deutsch/polnische Jugendredaktion und die Junge SZene der Sächsischen Zeitung.

Nach dem Einser-Abschluss in Geschichte, Sprachwissenschaft und Journalistik war aber klar: „Ein Medium ist nicht genug“ – Louisa Noack leitete Projekte, Schulungen, Workshops, unterrichtete Jung und Alt am Computer und der Kamera, klärte Schüler und Lehrer über das Netz auf, arbeitete in Berlin und reiste durch Deutschland.

Nicht stehen bleiben, wenn sich die Medien weiterentwickeln – im März 2011 begann sie dann ein trimediales Volontariat beim Mitteldeutschen Rundfunk; dass heißt: eine professionelle Ausbildung zur Journalistin, Moderatorin und Sprecherin.

Seit September 2012 steht ihr damit nun die Welt und die Möglichkeiten offen. Sie arbeitet als freie Journalistin, Moderatorin, Produzentin, Autorin, Medienpädagogin und Sprecherin.

Zu ihren Auftraggebern gehören unter anderem das Funkhaus Halle, 89.0 RTL, Radio Brocken, das MDR Fernsehen, das Nachrichtenradio MDR aktuell, die Sächsische Landesmedienanstalt (SLM), Marketing- und Eventagenturen, Produktionsfirmen und und und… Aber wer weiß schon, was da noch so alles kommt.

Louisas Facetten